Wie Sie die optimale Stellenanzeige schreiben!

 in Recruiting

Gibt es eigentlich DIE optimale Stellenanzeige? „Die klassische Stellenanzeige ist so gut wie tot.“ Diese Aussage ist im Recruiting immer öfters und lauter hören, zumindest was die Printmedien angeht. Tendenz ist, dass der Umfang von veröffentlichten Stellenanzeigen in Zeitungen seit Jahren kontinuierlich abnimmt. Aber bedeutet dies wirklich, dass die klassische Stellenanzeige vom Aussterben bedroht ist? Und wenn nicht, wie sieht sie dann optimalerweise aus?

Laut einer vom Stellenbörsenportal „Stepstone“ durchgeführten Umfrage sind für Bewerber (m/w/d) Stellenanzeigen weiterhin Informationsquelle Nummer 1. Vorzugsweise werden über Online-Stellenportale Auskünfte eingeholt, sowohl bezüglich der Aufgabenbeschreibung als auch über die Unternehmenskultur. Firmeneigene Karriereseiten oder berufliche Netzwerkanbieter folgen auf den Plätzen 2 und 3.

Nun gut, böse Zungen werden jetzt behaupten: „Tja, was soll auch Stepstone anderes behaupten, schließlich leben sie ja auch von den Anzeigen.“ Die Wahrheit liegt, wie meistens, irgendwo dazwischen. Es kommt sicherlich auch auf die Umstände und Arbeitssituation an, in der sich ein potenzieller Bewerber gerade befindet. Ist er vielleicht latent unzufrieden mit seiner aktuellen Stelle? Oder ist er bewusst auf Arbeitsuche, weil er bereits innerlich gekündigt hat? Dann schaut er häufiger, intensiver und vor allem gezielter nach Beschäftigungsalternativen oder für ihn interessante Arbeitgeber. Nähere Informationen zum Thema Personalgewinnung finden Sie hier.

 

Welchen Zweck hat eine optimale Stellenanzeige für die Personalbeschaffung?

Für die Personalgewinnung oder auch -beschaffung ist eine Stellenausschreibung für die meisten Unternehmen nach wie vor ein wichtiges sowie gängiges Instrument. Sie ist weiterhin ein prägnantes Aushängeschild für die Außendarstellung und -wirkung des Unternehmens. Ihr Zweck dient zum einen der generellen Sichtbarkeit und Reichweite und zum anderen auch der angebotenen Qualität einer Arbeitsstelle. Daher kann sie getrost als Marketinginstrument betitelt werden.

Einem potenziellen Bewerber dient die Stellenanzeige einerseits zur Orientierung. Was tut sich momentan auf dem Arbeitsmarkt? Wie viele Stellen sind denn in meinem Bereich überhaupt offen? Andererseits dient sie ihm auch als wichtige Entscheidungshilfe. Lohnt es sich das Risiko aufzunehmen, mich auf die Stelle bzw. beim Unternehmen zu bewerben? Was bietet mir das neue Unternehmen, was mein aktueller Arbeitgeber mir nicht bieten kann oder will?

In Zeiten von Transparenz und schneller Informationsbeschaffung wird es für Bewerber immer wichtiger, in kurzer Zeit möglichst umfangreiche, konkrete und wertvolle Informationen über das Unternehmen sowie die Stellenanforderungen sammeln zu können. Die Annonce stellt dabei ein wichtiges Informationstool dar. Für die Unternehmen bedeutet dies wiederum, dass sie sich vor einer Veröffentlichung detaillierte Gedanken machen müssen. Ein gründliches analysiertes Anforderungsprofil stellt folglich die Basis für alle weiteren Schritte und Überlegungen dar.

 

Welche Bestandteile der Stellenanzeige sind entscheidend?

Wichtig: Diese Faktoren unterscheiden erfolgreiche von unscheinbaren Stellenanzeigen

Erfolgreiche Mitarbeitergewinnung erfordert eindeutige Stellenbeschreibungen. Diese praxiserprobten Bestandteile und Vorgehensweisen sind Pflicht:

  • Verwenden Sie einen ausdrucksstarken Titel
  • Nennen Sie ein realistisches Anforderungsprofil
  • Weisen Sie einen umfassenden Informationsgehalt auf
  • Kommunizieren Sie glaubwürdig und authentisch
  • Reagieren Sie schnell auf Bewerbungseingänge

Kandidaten erwarten einen hohen Informationsgehalt in Stellenanzeigen. Er soll authentisch und somit glaubwürdig sein. Am wichtigsten sind den Bewerbern Informationen zur Unternehmenskultur, also beispielsweise welche Arbeitsbedingungen im Unternehmen gegeben sind und wie sie sich im Kommunikations- und Führungsstil widerspiegeln.

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Fazit: Die klassische Stellenanzeige ist nicht tot, aber…

In ihrer bisherigen Form ist sie oftmals nicht mehr wirksam. Sie muss neu gedacht und gestaltet werden. Folgende Fragen bieten Hilfestellung zur Reflexion und Umsetzung:  Wer ist der Empfänger? Ist er aktiv auf der Suche? Wie „tickt“ er? Was ist dem Bewerber wichtig? Welche Informationen sind nötig, um sein Interesse zu wecken? Welche Kompetenzen muss er mitbringen, damit er uns weiterhelfen kann? Was erwarten wir? Was können wir ihm als Arbeitgeber bieten?

Wichtig ist also, eine auf die Bedürfnisse der Bewerber ausgerichtete Stellenanzeige zu verfassen. Um eine hohe Übereinstimmung zu erzielen, ist es für Arbeitgeber daher dringend ratsam, auch dieses Instrument (weiterhin) zu nutzen, um sich als attraktives Unternehmen zu positionieren und zu präsentieren. Glaubwürdigkeit, Schnelligkeit und Transparenz sind die essentiellen Dinge, die Arbeitgeber authentisch kommunizieren sollten.

Dabei ist es von großer Bedeutung, auf die Wünsche und Präferenzen der Kandidaten einzugehen. Das kann Ihr Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Arbeitgebern sein. Nutzen Sie die Möglichkeiten! Haben Sie Fragen oder benötigen Sie konkrete Hilfestellungen beim Verfassen Ihrer Stellenanzeigen? Dann können Sie mich gerne kontaktieren:

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